Akupunktur könnte helfen, Diabetes vorzubeugen, wie Forschungsergebnisse zeigen

JOONDALUP, Australien — Akupunktur wird normalerweise zur Linderung von Schmerzen eingesetzt und hat eine jahrtausendealte Tradition. Unglaublicherweise deuten neue Forschungsergebnisse aus Australien darauf hin, dass diese uralte medizinische Technik noch zusätzliche, nicht realisierte gesundheitliche Vorteile bieten könnte. Wissenschaftler der Edith Cowan University berichten, dass die Akupunkturtherapie ein nützliches Instrument zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes sein könnte.

Die Forscher konzentrierten sich für diese Studie auf Personen, die als „Prädiabetiker“ eingestuft wurden, was bedeutet, dass sie einen überdurchschnittlichen Blutzuckerspiegel aufwiesen, ohne tatsächlich hoch genug zu sein, um als Diabetiker diagnostiziert zu werden. Dutzende früherer Projekte mit über 3.600 Probanden mit Prädiabetes wurden analysiert.

Diese Analyse zeigte einen klaren Trend: Menschen, die sich einer Akupunkturtherapie unterzogen, sahen mehrere Schlüsselmarker im Zusammenhang mit Diabetes verbessern. Zu diesen Markern gehören Nüchtern-Plasmaglukose, Zwei-Stunden-Plasmaglukose und glykiertes Hämoglobin sowie ein insgesamt stärkerer Rückgang des Auftretens von Prädiabetes.

Noch besser, kein einziger untersuchter Patient berichtete oder zeigte irgendwelche nachteiligen oder negativen Nebenwirkungen. Doktorandin und leitende Forscherin Min Zhang glaubt Akupunkturtherapie kann ein nützliches Werkzeug sein, wenn es darum geht, Diabetes abzuwehren.

Diabetes ist ein großes modernes Gesundheitsproblem, geschätzt auf rund 11 Prozent davon betroffen der erwachsenen Bevölkerung des Planeten. Darüber hinaus geht die International Diabetes Federation davon aus, dass bis 2045 fast 1,3 Milliarden Menschen entweder Diabetiker oder Prädiabetiker sein werden.

„Ohne Eingriff entwickeln sich 93 Prozent der Menschen mit Prädiabetes Typ 2 Diabetes innerhalb von 20 Jahren“, sagt Frau Zhang in a Aussage. „Aber im Gegensatz zu Diabetes ist Prädiabetes durch Eingriffe in den Lebensstil wie eine verbesserte Ernährung und mehr Bewegung reversibel. Aber vielen Menschen fällt es schwer, sich langfristig an Änderungen des Lebensstils zu halten, daher könnten sich nicht-pharmakologische Behandlungen wie Akupunktur als wertvoll erweisen.“

Das Diabetesrisiko ist maßgeblich mit Lebensstilfaktoren und Entscheidungen wie z Diät und Übung, aber auch andere Überlegungen spielen eine Rolle. Hier könnte sich laut Forschern Akupunktur als hilfreich erweisen. „Es geht nicht nur um den Blutzuckerspiegel“, erklärt Frau Zhang. „Wenn Sie Schlafprobleme haben, hoher Blutdruck, viel Stress, diese können auch beitragen. Akupunktur kann also bei diesen Faktoren helfen und ganzheitlich wirken, um Menschen dabei zu helfen, ihr Leben in Einklang zu bringen.“

Wenn die meisten Menschen an Akupunktur denken, fallen ihnen sofort Nadeln ein. Aber das Forschungsteam erklärt, dass die Technik so viel mehr ist; wie Licht, elektrische Impulse und weitere Traditionelle Chinesische Medizin Therapien wie Moxibustion.

„Das ist wichtig, weil Diabetiker Hautprobleme haben können, daher ist es vielleicht nicht immer ideal, Nadeln zu verwenden“, kommentiert Frau Zhang. „Wir müssen mehr Forschung zu Akupunktur und Diabetes betreiben, weil wir mehr Wege finden müssen, um zu verhindern, dass sich Prädiabetes zu Typ-2-Diabetes entwickelt.“

„Viele Menschen mit Prädiabetes haben keine Symptome und fühlen sich gut, aber manche Menschen erreichen die Diabetes-Phase nicht mehr als 6 Monate nach ihrer Prädiabetes Diagnose. Tatsächlich ist die Prädiabetes-Intervention eher eine Investition als eine Ausgabe“, schließt sie. „Der beste Zeitpunkt, um Typ-2-Diabetes vorzubeugen, ist also jetzt.“

Tee lernen ist veröffentlicht in Ganzheitliche Pflegepraxis.

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